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DEFEKTDECKUNG

GEWEBETRANSFER – LAPPENPLASTIKEN

Eine zentrale Rolle in der Rekonstruktiven Chirurgie spielen die unterschiedlichen Möglichkeiten der Defektdeckung (Lappenplastiken) bei akuten oder chronischen Wunden.

Filigrane mikrochirurgische Techniken erlauben sowohl die Verpflanzung kleiner Gewebeteile als auch großer durchbluteter Gewebekombinationen unter Einschluss von Knochen, Muskeln, Sehnen, feinsten Gefäßen und Nerven. Hierbei arbeiten wir Chirurgen von HPC Oldenburg unter leistungsstarken Operationsmikroskopen, oft mit Fäden, die dünner sind als ein Haar, und mit Nadeln mit einem Durchmesser von nur einem fünfzehntel Millimeter.

Lappenplastiken bieten viele Möglichkeiten der Defektdeckung

Kleinere, oberflächliche Defektdeckungen können durch Nahlappenplastiken erreicht werden. Hierfür wird Gewebe aus angrenzenden oder nahe gelegenen Hautarealen verwendet.

Bei größeren, mehrschichtigen Defekten, bei denen kein ausreichendes Gewebeangebot aus der unmittelbaren Umgebung zu Verfügung steht, kann ein Gewebetransfer aus weit entfernten Regionen erfolgen. Hierbei unterscheidet man zwischen der gestielten Gewebeverschiebung, bei der Gewebe mitsamt dem versorgenden Gefäßstiel – auch inklusive eines Muskels – verlagert wird, und der freien Lappenplastik, bei der die Blutversorgung durchtrennt und an einer anderen Stelle des Körpers wieder angeschlossen wird.

Beispiele für freie Lappenplastiken, sind der ALT (=Anterior Lateral Thigh) Lappen, ein Gewebetransfer aus dem Oberschenkel, der zur Deckung an vielen Körperstellen ideal ist, der freie Latissimus dorsi Lappen und der DIEP (= Deep Inferior Epigastric Perforator) Lappen, heutzutage kennen wir verschiedene weitere Lappenplastiken, sogenannte Perforatorlappen, die je nach Defekt und Indikation von uns angewandt werden.

Es bestehen viele Möglichkeiten der Defektdeckung mittels Lappenplastiken, beispielsweise bei unfallbedingten freiliegenden Knochen oder Sehnen an Händen und Füßen, in der rekonstruktiven Gesichtschirurgie, beim diabetischen Fuß sowie bei diversen anderen Wundheilungsstörungen.

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