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Kubitaltunnelsyndrom

KUBITALTUNNELSYNDROM – BEHANDLUNG MIT ENDOSKOPISCHER TECHNIK

Beim Kubitaltunnelsyndrom ist der Ellennerv hinter dem Ellenbogen auf der Innenseite (“Musikantenknochen“) eingeklemmt. Dies führt zu Kribbeln und Einschlafen von Ring- und Kleinfinger sowie Kraftverlust; bei längerer Dauer auch zu Muskelverschmächtigung zwischen Daumen und Zeigefinger. Bleibt die Einklemmung unbehandelt, kommt es unweigerlich zu Lähmungen der Finger mit irreparablen Schäden. In den meisten Fällen bleibt die Ursache der Nervenschädigung unklar. Betroffen vom Kubitaltunnelsyndrom sind vielfach sonst gesunde Patienten, unterschiedslos junge und alte Menschen, Kopfarbeiter und Handwerker gleichermaßen Ein Zusammenhang besteht allerdings mit Ellenbogenverletzungen, Arthrose und Diabetes (Neuropathie).

Ist die konservative Behandlung des Kubitaltunnelsyndroms (Bandagen, Schonung, nächtliche Schienung) nicht wirksam, ist eine Operation erforderlich. Die Standardtechnik besteht vielfach noch in einem offenen Eingriff mit langem Schnitt und Verlagerung des Nervs. Eine solche Operation führt oft zu Vernarbungen und Funktionseinschränkungen über Wochen.

Dr. Reimer Hoffmann, Seniorpartner von HPC Oldenburg, hat eine Technik der endoskopischen Operation des Kubitaltunnelsyndroms eingeführt, die es erlaubt, den Nerv von einem sehr kleinen Schnitt (20 mm) aus freizulegen und langstreckig zu dekomprimieren.

Die Erfahrung zeigt, dass diese endoskopische Technik rasch zu guten Ergebnissen führt. Der Arm darf gleich nach der Operation bewegt werden.

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