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Wiederherstellung nach Trauma / Handverletzungen

HANDCHIRURGIE NACH VERBRENNUNGEN, KNOCHEN- UND SEHNENVERLETZUNGEN

Die Behandlung von posttraumatischen Problemen ist ein Schwerpunkt der modernen Handchirurgie.

Kommt es nach Sehnenverletzungen zu Vernarbungen, kann aufgrund der resultierenden Bewegungsstörungen eine operative Sehnenlösung (Tenolyse) erforderlich sein. Bei diesem Eingriff wird die Sehne penibel von den Narben befreit.

Nach einer Sehnendurchtrennung lassen sich auch nach Tagen, manchmal nach Wochen, noch gute Ergebnisse durch eine sekundäre Sehnennaht erzielen. Diese gelingt durch Naht der Sehne, manchmal ist eine Sehnentransplantation oder eine Sehnenumlagerung erforderlich. Um nach solchen Eingriffen ein gutes Resultat zu erzielen, ist eine intensive Krankengymnastik notwendig. Hierin sind unsere Handtherapeutinnen hervorragend geschult.

Nach einem Speichenbruch (Radius) kommt es bisweilen zu einem Abriss der langen Daumenstrecksehne. Der Daumen hängt. Die Daumenstreckung wird wieder hergestellt durch die Umlagerung einer der beiden Zeigefingerstrecksehnen zum Daumen.

Der Seniorpartner von HPC Oldenburg, Dr. Reimer Hoffmann, hat hierfür eine endoskopische Operationstechnik entwickelt, die narbensparend ist.

Manchmal heilen Knochen in falscher Stellung oder gar nicht. In diesen Fällen ist in der Regel eine Korrekturoperation angezeigt. Bei dieser erfolgt eine Korrektur der Knochenposition und Fixation mit Drähten, Schrauben und/oder Plättchen. Im Falle einer Nichtheilung (Pseudarthrose) durch Einbringen eines Knochentransplantes, welches in der Regel vom Beckenkamm entnommen wird. In den vielen Fällen gelingt die Operation übungsstabil, sodass schnell wieder bewogen werden darf. Belasten sollte man erst nach vollständiger Ausheilung des Knochens wieder.

Verbrennungen oder Verbrühungen sind ein besonderes Problem. Diese Verletzungen müssen, wenn sie großflächig sind, möglichst frühzeitig intensivmedizinisch behandelt werden. In leichteren Fällen geschieht dies durch spezielle Verbände und eventuell zu einem späteren Zeitpunkt folgende Narbenkorrekturen.

In schwereren Fällen muss die medizinische Versorgung durch baldige, ggf. auch mehrere Operationen und Hautübertragungen, erfolgen. Hauttransplantationen dienen der Defektdeckung und ersetzen die abgestorbenen Hautbereiche. Die dazu notwendige Haut wird als Spenderhaut direkt vom Patienten an anderer Körperstelle in einer sehr dünnen Schicht entnommen. Ist eine ausreichende Eigenhauttransplantation nicht möglich, können zur Überbrückung verschiedene Formen des temporären Hautersatzes angewendet werden.

Eine intensivmedizinische Betreuung nach schweren Brandverletzten sollte immer in einer spezialisierten Fachklinik erfolgen.

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